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Mehrsprachige Frauen machen mehrsprachiges Radio

Mit dem Projekt connecting communities haben sich die Projektverantwortlichen zum Ziel gesetzt, adäquate und lokale Lernangebote für Frauen mit Migrationshintergrund in den ländlichen Regionen Steyr, Kirchdorf an der Krems und Voitsberg zu entwickeln. Dabei kommt den Freien Radios eine besondere Rolle zu: Sie sind Lernort, Ort der Begegnung, Medium und Kommunikationsinstrument in einem. Denn die für die Communities interessanten Themen werden von den Frauen aufbereitet und in selbst gestalteten und produzierten Sendungen verbreitet.

 

Ort des Lernens und der Begegnung

Einmal die Woche treffen sich die Frauen in den drei Projektregionen. Diese Lernorte, wo Menschen unterschiedlicher sozialer, persönlicher und kultureller Herkunft voneinander und miteinander lernen, werden im Projekt als Lernknotenpunkte bezeichnet. Sie sind Orte des Lernens und der Begegnung. So auch das Freie Radio, wo einerseits vor Ort die Kompetenz der Sendungsgestaltung an die Teilnehmerinnen weitervermittelt wird, andererseits die Sendungen ausgestrahlt werden und somit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

 

Wissen wird geteilt – Beteiligung gefördert

Unter dem Motto gehört : gelernt : beteiligt erarbeiten die Projektpartner/innen gemeinsam mit den Migrantinnen Bildungsangebote und diskutieren Themen, welche für die Frauen und deren Communities wichtig sind. Dadurch wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern vor allem Wissen geteilt. Die Frauen erlangen Fähigkeiten, wie das Aufnehmen von Beiträgen und Statements oder den Aufbau einer Radiosendung. Parallel dazu werden Lernmodule wie die Vermittlung von EDV-Fertigkeiten oder Social Media-Kompetenzen punktuell angeboten.

 

Regionale Partnerschaften

Eine nachhaltige Verankerung der Lernangebote wird durch den Aufbau von Bündnispartnerschaften auf regionaler Ebene gewährleistet. Regionale Akteure/innen, Entscheidungsträger/innen sowie Personen in Schlüsselfunktionen werden für das Thema der Migration im ländlichen Raum sensibilisiert und eingeladen weiterführende Angebote zu entwickeln bzw. Strukturen und Rahmenbedingungen zu verändern, sodass eine gleichberechtigte Teilhabe an gesellschaftspolitischen Prozessen möglich wird.

 

Vom Pilotprojekt zum Herzeigemodell

Um die Informationen und den Prozess für Experten/innen der Erwachsenenbildung, für Organisationen der Gemeinwesenarbeit sowie den Freien Radios zugänglich zu machen, werden die Ergebnisse und der Prozess in einer Wirkungsanalyse und einer Modellbeschreibung zur Verfügung gestellt. Eine europäische Recherche zum Thema Community Education und die Entwicklung eines Mainstreamingmodells für die weitere Etablierung sogenannter Bildungsradios in ländlichen Regionen, sind auch als Grundlage für öffentliche Entscheidungsträger im Bildungsbereich gedacht. Auf dem Weg zu mehr Bildungsbeteiligung wollen wir mit connecting communities unseren Beitrag leisten. Für die Zielgruppe der bildungsbenachteiligten Frauen mit Migrationshintergrund, für die Förderung der Gleichstellung, sowie für mehr Partizipation und Pluralität in unserer Gesellschaft.

Kontakt:

EB projektmanagement GmbH
Elke Beneke
Barbara Klemenz-Kelih

Frauenstiftung Steyr
Klaudia Burtscher
Michaela FreimüllerAngelika Piffer

Freies Radio 138
Elisabeth Neubacher

Michael Schedlberger

Integrationszentrum Paraplü, Caritas
Hildegund Morgan
Carmen Faderl
Sevil Ramaj

akzente
Dorothea Sauer
Heidi Gaube
Katja Grach

Peripherie
Doris Kapeller
Alexandra Hofer