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Was können Erwachsenenbildungseinrichtungen tun, damit ihre Bildungsangebote für bildungsbenachteiligte Frauen der zweiten Generation zugänglicher werden? In der learn forever Standpunkt.Bildung-Studie wurden deren Bildungswünsche und -bedarfe erhoben und Empfehlungen und Handlungsmöglichkeiten vor allem für den Bildungsbereich formuliert.

Entsprechend dem Förderschwerpunkt lebensbegleitendes Lernen, haben sich Expertinnen aus dem Netzwerk learn forever zusammengetan, um Bildungswünschen, -bedürfnissen und -bedarfen von Frauen der Zweiten Generation nachzugehen. Der transdisziplinäre Zugang erlaubt es, wissenschaftliches Wissen mit Erfahrungen aus der Erwachsenenbildung zu verknüpfen. Durch die enge Kooperation von Forscherinnen und Erwachsenenbildnerinnen werden die Forschungsergebnisse in die Erwachsenenbildungspraxis übersetzt und so Veränderungen in Gang gesetzt. Konkret heißt das für Standpunkt.Bildung, dass die Ergebnisse aus der Studie in Handlungsoptionen für die Erwachsenenbildungspraxis übersetzt und in der Erwachsenenbildungslandschaft diskutiert und verbreitet werden.

Wie sind wir vorgegangen?

Peripherie - Institut für praxisorientierte Genderforschung (Graz) und agenda (Salzburg) stellten in ihrer Studie jene zwei zahlenmäßig großen Gruppen in den Mittelpunkt, die im Vergleich zu anderen einen sehr großen Anteil an Frauen mit nur Pflichtschule als höchstem Abschluss aufweisen, nämlich Frauen, deren Eltern in der Türkei oder im vormaligen Jugoslawien (exkl. heutiges Slowenien) geboren worden sind. Gleichzeitig richteten wir den Blick auf eine großstädtische (Wien) und eine ländliche (Pinzgau, Bundesland Salzburg) Region, um auch unterschiedliche regionale Rahmenbedingungen und ihre Auswirkungen auf die Bildungs- und Erwerbsmöglichkeiten berücksichtigen zu können. Aufbauend auf den Ergebnissen aus den Interviews mit Frauen der Zweiten Generation und mit ExpertInnen aus den unterschiedlichsten Bereichen, entwickelten wir Empfehlungen, die dazu beitragen sollen, die Teilhabe von Frauen der Zweiten Generation am Bildungssystem zu verbessern. abz*austria und das Bildungszentrum Saalfelden formulierten daraus Handlungsmöglichkeiten für die Erwachsenenbildung, die dabei helfen können, dass Bildungsangebote leichter zugänglich werden.

Ansätze zur Förderung der Bildungsbeteiligung

Die Schulerlebnisse der Befragten zeigen, wie wichtig die ersten Erfahrungen mit Lernen und der Institution Schule für den weiteren Berufs- und Bildungsverlauf gewesen sind. Strukturelle Veränderungen am System der Erstausbildungen in Österreich sind unabdingbar.

Hinsichtlich der Gestaltung und Inhalte von Aus- und Weiterbildung deckensich die Wünsche bildungsbenachteiligter Frauen der Zweiten Generation mit denen anderer vergleichbarer Gruppen aus der Mehrheitsbevölkerung. Die Erwachsenenbildung steht vor der Herausforderung, Bildungsangebote so zu gestalten, dass sie den Bedürfnissen von bildungsbenachteiligten Frauen insgesamt entsprechen.

Die Erkenntnisse aus Standpunkt.Bildung zeigen, dass eine Erhöhung der Weiterbildungsbeteiligung von bildungsbenachteiligten Frauen der Zweiten Generation zusätzliche Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen benötigt.

Die Ergebnisse aus der Studie, die Empfehlungen und umsetzungsorientierten Handlungsoptionen wurden in einer Publikation veröffentlicht.

Link zur Studie:

http://learnforever.at/unsere-literatur-zum-download

 

Kontakt:

abz*austria
Bettina Sturm

Bildungszentrum Saalfelden
Sabine Aschauer-Smolik

Peripherie
Doris Kapeller

agenda
Anna Stiftinger