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Lehrgang: Vom Training zur Moderation von selbstgesteuerten Lernprozessen

LernprozessmoderatorIn ist eine von mehreren Rollen, die ErwachsenenbildnerInnen in Lern- und Bildungsangeboten einnehmen. Lernprozessmoderation unterscheidet sich sehr wesentlich von der Rolle des/der TrainerIn. LernprozessmoderatorInnen verlassen die traditionelle Rolle der reinen Wissensvermittlung und sind aufgefordert, ein neues Selbstverständnis zu entwickeln. Sie unterstützen die Lernenden in ihren individuellen Lernprozessen und ermöglichen durch die Gestaltung unterschiedlicher Lernumgebungen Lernprozesse, die auf zunehmende Selbststeuerung abzielen. Aus instruierenden TrainerInnen werden begleitende LernprozessmoderatorInnen, die im Lernprozess zugunsten der Lernenden zurücktreten. Das heißt, die TeilnehmerInnen werden als ExpertInnen ihrer Lernprozesse positioniert und übernehmen immer mehr Verantwortung für diese. Nicht mehr die/der TrainerIn, sondern die TeilnehmerInnen entscheiden, was wann und wie sie lernen wollen.
Die Klarheit darüber, wann eine Person TrainerIn mit einem sehr breiten Methodenrepertoire und wann eine LernprozessmoderatorIn, eine LernbegleiterIn etc. ist, verlangt ein hohes Maß an pädagogischer Kompetenz und Reflexion.
Ziele des Lehrgangs

  • Initiierung und Begleitung der Veränderung im Selbstverständnis vom Training zur Lernprozessmoderation
  • Reflexion und Erweiterung des Rollenverständnisses der TeilnehmerInnen
  • Vermittlung von Konzepten und theoretischen Grundlagen zur Gestaltung von Lernprozessen und zur Initiierung von selbstgesteuertem Lernen
  • Auseinandersetzung mit der Bedeutung von digitalen Kompetenzen (IKT-Kompetenz, Kompetenzen zur Nutzung von IKT und Social Media als Lernmedien …) als Voraussetzung für die Teilnahme an der Wissens- und Informationsgesellschaft
  • Bereitstellung von Instrumenten, Methoden und Materialien für die Umsetzung in Lernangeboten, die TeilnehmerInnen auf dem Weg zum selbstgesteuerten Lernen unterstützen (für Online- und Präsenzphasen)
  • Auseinandersetzung mit den notwendigen Rahmenbedingungen auf Seiten der Erwachsenenbildungseinrichtung und auf Seiten der Teilnehmerinnen
  • Zielgruppen für den Lehrgang


Der Lehrgang richtet sich als offenes Angebot an pädagogische MitarbeiterInnen sowie TrainerInnen und ReferentInnen der Erwachsenenbildung, die in ihrer Bildungsarbeit verstärkt selbstgesteuertes Lernen initiieren bzw. ermöglichen möchten und zu deren Teilnehmendengruppen bildungsbenachteiligte Personen gehören.
Voraussetzungen für die Teilnahme

  •  pädagogische Grundausbildung bzw. langjährige Berufserfahrung in der Erwachsenenbildung
  • Motivation, das Know-how in der eigenen Bildungsarbeit umzusetzen
  • Interesse an der Bildungsarbeit mit bildungsbenachteiligten Frauen (und Männern)
  • Bereitschaft, sich auf die Genderperspektive einzulassen
  • Interesse, theoretische und praktische Erkenntnisse der Erwachsenenbildung zu reflektieren und daraus Handlungsoptionen für die Bildungsarbeit (mit bildungsbenachteiligten Frauen und Männern) zu entwickeln
  • Bereitschaft, das eigene Berufsverständnis zu reflektieren
  • durchgängige Teilnahme an Präsenz- und Online-Phasen

 

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